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Die meisten Inseln des südlichen Maalhosmadulu-Atolls liegen an der Ostseite. Es ist schon lange als Urlaubsgebiet für Touristen ausgewiesen, aber doch viele Jahre unerschlossen geblieben. Meist besuchten diesen Teil der Malediven nur Urlauber von größeren Kreuzfahrtschiffen. Mitte der neunziger Jahre wurde dann die exklusive Ferieninsel Sonefavushi eröffnet und die Regierung hat auch seitdem der Bebauung weiterer Inseln zugestimmt. Diejenigen Einheimischen, die in diesem Atoll leben, sind weitestgehend auf den Fischfang angewiesen, deshalb verfügt das Atoll auch über eine stattliche gemeinsame Flotte. Einmal wöchentlich werden getrocknete Thunfische in Male gegen Lebensmittel und Baumaterial eingetauscht. Dazu fahren die Inselbewohner mit kleinen Frachtdhoanis von der Hauptinsel Eydafushi zu der Hauptstadt der Malediven. Viele der unbewohnten Inseln im südlichen Maalhosmadulu-Atoll werden genutzt, um dort in kleinem Rahmen Landwirtschaft zu betreiben. Dort werden dann Kokosnüsse, Bananen, Wassermelonen und Papayas angebaut. Die touristisch erschlossenen Inseln sind Sonefavushi, Fonimagudu, Kihaadhufaru, Horubadu und Dhunikolhu. Das nördliche Maalhosmadulu-Atoll liegt auf der anderen Seite des drei Kilometer langen Moresbay-Kanals. Dieses Atoll wurde Ende der neunziger Jahre erst erschlossen. Die Insel Meedhupparu ist seitdem auch ein beliebtes Urlaubsziel für Maledivenreisende.
Tauchen kann man auch hier am besten bei den vielen thilas. Direkt innerhalb der Saumriffe ist die Strömung auch recht gering. Strömungstauchen und Schnorcheln an den äußeren Riffen kann aber auch ganz besonders reizvoll sein. Da es in diesem Gebiet noch nicht sehr lange und nur ein paar Ferienresorts und damit auch nur wenige Urlauber gab, sind die meisten Tauchgebiete dort in bestem Zustand. Dass viele der Tauchgebiete gut geschützt innerhalb des Atollriffs liegen, bietet einen weiteren Schutz. In der Südwestsaison sind in diesem Atoll besonders gut Mantas und Walhaie zu beobachten. Das Meer kann jedoch zu dieser Jahreszeit sehr rau und die Sicht nicht besonders gut sein.
Im südlichen Maalhosmadulu-Atoll gibt es zehn Fischerinseln. Auf diesen leben etwa 10.000 Inselbewohner. Deren Hauptinsel ist Eydafushi, die einen großen künstlichen Hafen besitzt. Über 38 Inseln dieses Gebiets sind nicht bewohnt. Es gibt über zehn gute Tauchgebiete, beispielsweise Kunfunadhoo Thila. Ausflüge kann man zu den unbewohnten Inseln machen. Diese im Süden des Maalhosmadulu-Atolls besonders schön. Einige von Ihnen sind groß, andere nur kleine Strände mit ein paar Palmen. Die Resorts unternehmen gerne Picknick- oder Schnorchelausflüge zu einer dieser unbewohnten Inseln. Das Sonevafushi Resort veranstaltet auch regelmäßig Cocktailpartys auf einer kleinen Landzunge in der Nähe des Hauses. Auch die von Einheimischen bewohnten Inseln des Atolls können von Touristen besucht werden.
Das nördliche Maalhosmadulu-Atoll hat eine Länge von 65 Kilometern. Es ist ein sehr großes Atoll in dem 16 Inseln von Einheimischen bewohnt werden und über 12.500 Einwohner leben. Deren Inseln liegen an der Ostseite des Atolls, dessen Hauptinsel Ugoofaru heißt. Es verfügt über die größte Fischerflotte der Malediven. Der Bootsbau hat dort eine sehr lange Tradition. Außerdem gibt es in dieser Region 76 unbewohnte Inseln, von denen immer mehr für den Tourismus erschlossen werden. Im Zentrum des nördlichen Maalhosmadulu-Atolls gibt es sehr komplexe Rifformationen. Auch hier kann man außergewöhnlich gut tauchen. Die erste Insel, die 1999 für Touristen geöffnet wurde, heißt Meedhupparu Island Resort. Sie ist eine mittelgroße Insel mit einem eigenem Hausriff und liegt innerhalb des Atolls im Süden.