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Diese beiden Atolle sind ungewöhnlich ruhig. Touristisch sind sie kaum entwickelt und es wird dort auch nicht viel gefischt. Das Mulaku-Atoll ist sogar noch weitgehend unerforscht. Das Felidu-Atoll beherbergt die das im Süden gelegene Einzelriff Vattaru und war schon immer ein beliebtes Ziel bei Bootsfahrten.
Von den Einheimischen werden die Inseln Fulidu (im Norden), Thinadu, Felidu und Keyodu (im Osten), sowie Rakeedu (im Süden) bewohnt. Sie leben fast ausschließlich vom Thunfischfang. Die Thunfische liefern sie an die beiden Resorts des Atolls, die übrigen räuchern oder trocknen sie und verkaufen sie dann auf dem Fischmarkt in der Hauptstadt Male. Diese Inseln der Malediven sind nur schwach bevölkert. Beispielsweise Thinadu hat nur etwa 150 Einwohner. Felidu ist die Hauptstadt des Atolls und bekannt für seien Gastfreundschaft. Hier werden gerne bodu beru-Aufführungen gezeigt. Das Felidu-Atoll hat die Form eines Bootes und weist im Hauptteil mehrere unbewohnte Inseln auf. Die größte von ihnen ist Fotteyo. Die ist zugleich der östlichste Punkt der Malediven. Andere kleinere Inseln sind Bodumohoraa, Hulhidu und Kudiboli. Viele sind noch kleiner als diese. Teilweise sogar nur ein wenig Sand mit ein paar Büschen.
Vattaru heißt das große Riff südlich des Hauptatolls. Die einzige unbewohnte Insel dort ist Vattaruhuraa. Diese Insel ist sehr dicht bewachsen und hat keinen Strand. Der Zugang zu ihr ist auch durch den schmalen Saumriff nicht einfach.
Mit wenigen Ausnahmen liegen die besten Tauchgebiete dieser Gegend in den vielen Kanälen, die den äußeren Riffsaum durchbrechen. Deswegen geht es mein Tauchen ein wenig tiefer als beim thila-Tauchen in den nördlichen Atollen. Der Erfolg des Tauchgangs hängt somit auch viel mehr von Richtung und Stärke der Strömung ab. Das Mulaku-Atoll ist nach dem Felidu-Atoll zum Tauchen erschlossen worden. Bei vielen Atollen im Norden fällt das Riff bis in etwa 40 Meter Tiefe ab, bevor es dann in der Tiefsee verschwindet. Beim Felidu-Atoll ist dies aber nicht der Fall. Dieses Riff fällt senkrecht in die Tiefe. In der Nordostsaison kann man insbesondere Graue Riffreihe zu sehen bekommen. Auf der Westseite des Atolls kann man Mantas und Walhaien begegnen.
Das Felidu-Atoll hat fünf Inseln, die von Einheimischen bewohnt werden und zwei Resort-Inseln. Zwölf Inseln sind unbewohnt. Beide der Ferienanlagen werden von Italienern geführt. Die beiden Inseln heißten Alimathaa und Dhiggiri. Beide Inseln sind sehr schön und haben wunderschöne Strände. Dhiggiri ist eine sehr kleine Insel und wendet sich an ein exklusives Publikum. Beide Inseln eignen sich hervorragend, um tauchen und schnorcheln zu gehen. Teilweise kann man sogar Hammerhaie und Grauheie erleben. Das bekannteste Tauchgebiet, Fotteyo Kandu, ist hier zu finden. Einige sagen, bei Fotteyo Kando handele es sich um das beste Tauchgebiet der ganzen Welt. Andere Tauchgebiete sind Farokolhu Kandu, Dhiggiri Kandu, Meduhu Kandu, Miyaru Kandu, Devena Kandu, Thinadhoo Faru, Felidhoo Kandu, Keyodhoo Bodu Thila und es gibt noch viele weitere mehr. Insgesamt sind es in dieser Region 18 an der Zahl. Ausflüge können auf die fünf bewohnten Fischerinseln des Felidu-Atolls gemacht werden. Auf einigen gibt es Andenkenläden und kleine Geschäfte. Auch einige der zwölf unbewohnten Inseln können besucht werden. Die beiden Resorts auf Alimathaa und Dhiggiri bieten dies und Angelausflüge an.
Das Mulaku-Atoll liegt sechzehn Kilometer südlich der Insel Rakeedu. Mulaku hat neun Fischerinseln und ganze vierundzwanzig unbewohnte Inseln. Besonders ist hier, dass alle unbewohnten Inseln an der Ostseite liegen. Einige sind sehr groß. Insgesamt leben in diesem Atoll etwa 5000 Menschen. Die Hauptstadt dieses Atolls ist Muli, auch wenn sie nicht die am stärksten bevölkerte Stadt ist. Dieses Atoll ist erst seit 1999 für Touristen geöffnet und ausgebaut. Die Inseln Medhufushi und Hakuraahuraa sind seitdem für Urlauber zugänglich. Deshalb gibt es dort auch noch fast unberührte Tauchstellen. Man sollte beim Tauchen auf die Strömungen achten, da diese meist sehr schnell auftreten und sich schnell ändern können.