Zur Seitennavigation | Direkt zum Inhalt
Das Faadhippolhu-Atoll liegt 120 Kilometer von der Hauptstadt Male entfernt und ist nur 37 Kilometer breit und 35 Kilometer lang. Insgesamt leben dort 8.000 Einwohner.
Das Faadhippolhu-Atoll ist das einzige Atoll der Malediven, auf dem jemals ein Krokodil gefangen wurde. Man fand es auf der Insel Felivauru, wo eine Konservenfabrik für Thunfisch steht. Dort ernährte es sich von den Fabrikabfällen. Es ist vermutlich mit der starken Nordostströmung von Indien oder Sri Lanka herbeigetrieben worden. Viele der Einwohner des Atolls arbeiten in dieser Konservenfabrik und sie trägt ihren Teil zur maledivischen Wirtschaft bei. Heute werden circa 90.000 Tonnen Thunfischkonserven im Jahr produziert. Der Fisch wird auf traditionelle Weise noch mit Angelruten gefangen und so die Delfine in Ruhe gelassen.
2500 Malediver bewohnen die Insel Hinnavaru im Nordosten der Insel Felivaru. Im Süden des Hauptatolls liegt die Hauptinsel des Atolls. Sie heißt Naifaru und hat über 3.000 Einwohner. Wegen der Überbevölkerung der beiden Inseln überlegt die Regierung, manche Einwohner auf die Insel Madivaru überzusiedeln. Sie ist Stützpunkt des nationalen Sicherheitsdienstes. Drei weitere Inseln werden im Atoll von Einheimischen bewohnt: Maafilaafushi, Kurendu und Olhuvelifsuhi. Außerdem besitzt Faadhippolhu 54 unbewohnte Inseln, die ungewöhnlicherweise alle am äußeren Saumrand des Atolls liegen. Vier dieser Inseln werden und sind aber dabei für Touristen ausgebaut zu werden. Auf Kanuhuraa, Komandu, Madhiriguraidu und Hudhufushi kann man nun auch Urlaub machen. Und weil die touristische Nachfrage steigt wird die Regierung in Zukunft bestimmt auch weitere unbewohnte Inseln für Urlauber öffnen. Das Kuredu Island Resort gibt es schon lange auf den Malediven. Ende der siebziger Jahre wurde diese 1,5 Kilometer lange Insel zur Ferieninsel umgebaut. Sie ist eine der größten und auch schönsten Inseln des Atolls, da sie über tolle Strände und eine große, flache Lagune an der Südseite verfügt.
Das Faadhippolhu-Atoll besitzt eine ungewöhnliche Vielfalt an Tauchgebieten, die vom unberührten Korallenriff bis zum aufregenden und engen Kanal reicht. Außerdem gibt es auch einige Wracks, die man beim Tauchen erkunden kann. Das Saumriff von Selhlhifushi bis Aligau ist sehr lang und das wirkt sich auf den Wasserfluss des Atolls aus, denn im Südostteil des Atolls fließt das Wasser nicht so frei wie im nördlichen Teil. Dadurch gibt es dort wenig zerstörerische Wellentätigkeit und es sind viele schöne Korallenbanken vorhanden. Insgesamt sind die meisten Kanäle im Faadhippolhu-Atoll tiefer als die der südlichen Atolle. Tauchgebiete sind beispielsweise Fehigili, Fushifaru Kandu, Aligau, The Grevayard und zehn weitere. Die Resorts reichen vom Einzelbungalow mit insgesamt 300 Zimmern bis zum exklusiven Resort mit nur 45 Zimmern. Ausflüge kann man natürlich gut zu den über 50 unbewohnten Inseln unternehmen. Einige davon sind sehr groß und schön. Manche sind auch nicht größer als ein Sandkasten. Die Fischerinseln Hinnavaru, Naifaru, Kurendu, Maafilaafushi und Olhuvelifushi können auch von den Ferieninseln aus besucht werden. Auf diesen Inseln gibt es gute Souvenierläden und kleine Geschäfte, in denen Lebensmittel und Konserven angeboten werden. Auch Angelausflüge sind in den Resorts buchbar.