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Das Ari Atoll liegt etwa 60 Kilometer westlich von Male und ist mit achtzig Kilometern Länge und 30 Kilometern Breite eines der größten Atolle der Malediven. Außerdem besetzt es einige der besten Tauchgebiete dieses Landes. Vom Nordmale-Atoll wird es durch den Ariadu-Kanal getrennt und hat insgesamt eine Bevölkerung von mehr als 11.000 Menschen vorzuweisen, die auf den Fischerinseln wohnen. Die Hauptinsel heißt Mahibadu und befindet sich an der Ostseite des Atolls. Das Verwaltungsatoll Ari wurde früher Alifu gennant und vereint drei geologische Atolle miteinander: das Ari-Atoll, das Rasdu-Atoll und das Toddu-Atolls. Die zwei Ferieninseln und die Fischerinsel des Rasdu-Atolls befindet sich zehn Kilometer nordöstlich von Ari, das kleinere Toddu-Atoll liegt 25 Kilometer vom Hauptatoll entfernt im Norden und besteht nur aus einer Fischerinsel.
In dieser Region gibt es viele Ferieninseln und Tauchgebiete, deswegen wird das Gebiet oft in zwei Bereiche aufgeteilt. Im nördlichen Bereich gibt es viele Ferieninseln und Tauchgebiete. Dort befinden sich die Inseln Radu und Toddu. Viele der Einheimischen dieser Inseln leben hauptsächlich vom Tourismus. Entweder weil sie in Resorts angestellt sind, oder weil sie Andenken verkaufen und davon leben. Der Tourismus hat in diesem Atoll eine starke Auswirkung auf die Infrastruktur mit sich gebracht. Es gibt dort nun ein Telefonnetz, medizinische Einrichtungen und Ausgebaute Transfermöglichkeiten. Aber trotzdem wird die Fischerei immer noch gepflegt. Außerdem gibt es in dieser Region auch viele unbewohnte Inseln, von denen die meisten im Norden nur kleine bewachsene Sandbanken sind.
Im Süden gibt es einige größere und dicht bewachsene Inseln. Dort wird größtwahrscheinlich keine weitere touristische Erschließung zugelassen werden. Die Ferienanlagen die sich dort befinden sind weit verstreut. Es handelt sich bei dem Ari-Atoll um die höchstentwickelste Touristenregion der Malediven. Vom kleinen und sehr exklusiven Resort bis zum größten der Malediven, dem Kuramathi kann man in diesem Atoll alles auswählen. In diesem riesigen Atoll kann man natürlich auch sehr gut tauchen. Die vielen Tauchgebiete sind für erfahrene, aber auch für Tauchanfänger geeignet. Sie liegen meist bei thilas und an den äußeren Riffen. Weil das Riffdach sehr flach ist, wachsen die Korallen dort besonders gut und schön. Die Seitenwände fallen oft steil ab und in ihnen befindet sich so manche Grotte, die man beim tauchen erforschen kann. Das Ari-Atoll ist bekannt dafür, dass man in der Nordostsaison hier besonders viele und große Mantas antreffen kann. Diese kann man schon im Flachwasser beobachten. Außerdem sind dort oft auch Walhaie zu finden.
Im Süden des Ari-Atolls befinden sich zehn Inseln, die von Einheimischen bewohnt werden. Dazu gehört auch die Hauptstadt Mahibadu Island. Elf Inseln werden nicht bewohnt und sechzehn Inseln sind Ferieninseln. Auf der Westseite des Atolls gibt es einen beliebten Manta-Treffpunkt. Dort kann man gut schnorcheln und tauchen. Walhaie sind zu Beginn der Nordostsaison oft an der Südspitze des Atolls vorzufinden. Tauchgebiete sind beispielsweise Omadhoo Thila, Dhangethi Bodu Thila, Broken Rock Thila, Tinfushi Thila, Kudarah Thila und viele andere. Insgesamt sind dort über 17 Tauchgebiete vorzufinden. Ausflüge kann man zu den Fischerinseln Omadu, Mahibadu, Dhangheti, Dhigurah, Dhidhudu, Maamigili, Fenfushi und Mandu unternehmen. Sie werden von den Ferieninseln südlich des Atolls angefahren. Auf allen dieser Insel gibt es Souvenierläden, in denen man Andenken für zuhause mitnehmen kann. Auf keinen Fall sollte man beim tauchen etwas am Riff beschädigen. Außerdem unternehmen alle Resorts Ausflüge zu den unbewohnten Inseln des Atolls. Auch Angel- und Schnorchelausflüge sind buchbar. An Resort sind dort das Angaga Island Resort, das Ari Beach Resort, das 1997 erbaute Rangali Hilton Hotel der Hilton-Gruppe, das Sun Island Resort als Schwesterunternehmen von Holiday Island, das exklusive Moofushi Island Resort und ein paar weitere zu finden.
Im nördlichen Bereich des Ari-Atolls, also auf den Atollen Rasdu und Toddu, wohnen Einheimische auf sieben Inseln. Die Fischerinsel Toddu ist bekannt für seine Tänzerinnen, die den bandiyaa tanzen. Weil diese Insel mitten in der Meerespassage liegt, können dort nur kleine Fischerboote ankern. Bis auf Rasdu haben die bewohnten Inseln noch die traditionellen Dörfer und leben vom Fischfang. Auf Rasdu gibt es über dreißig Touristenläden und ein Zentrum für den Flugdienst zu Kuramanthi, einer großen Insel. Im Norden des Atolls sind 13 unbewohnte Inseln und insgesamt 11 Resorts vorhanden. Absteigen kann man beispielsweise im Avi Island Resort, dem Bathala Island Resort, dem Fesdu Fun Island Resort, dem Nika Hotel – eines der teuersten und exklusivsten Inseln mit überwiegen italienischen Gästen und einigen anderen Resorts. Gute Tauchgebiete sind beispielsweise Mayaa Thila, Fushi Faru, Bathala Thila, Halaveli Wreck, das Fesdu Wreck und einige andere mehr. Insgesamt sind es achtzehn an der Zahl. Ausflüge kann man zu den von Einheimischen bewohnten Inseln machen. Diese heißen Rasdu, Mathiveri, Bodufoludu, Feridu, Maalhos und Himendu. Auch Angelausflüge sind möglich.